Hilfsnavigation

Die Lage von Groß Siemz im Amt Schönberger-Land

Online-Dienste

Logo nPA

Zentrale Vermittlung

Zentrale Vermittlung des Amtes Schönberger Land
Telefon 038828 330-0
Fax 038828 330-175

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten des Amtes Schönberger Land
Sie erreichen uns auch persönlich. Bitte besuchen Sie uns während der Öffnungszeiten oder vereinbaren Sie einen Termin.

Familienbroschüre

Titelseite Familienbroschüre
neu in der Verwaltung oder

Neuer Kommunal-Info-Plan

Infoplan
Den neuen Info-Plan für das Amt erhalten Sie ab sofort in der Verwaltung.

Gemeinde Groß Siemz

Ursprünglich war Groß Siemz ein bischöfliches, sackartig aufgebautes Angerdorf. Klein Siemz, am Rande eines kleinen Sees gelegen, war ebenfalls ursprünglich bischöflich. Der Dorfteich und der davor liegende Platz werden heute oft zu Festlichkeiten und zum Baden genutzt. Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich an der Straße zwischen Schönberg und Niendorf ein Chausseewärterhäuschen, an dem die Fuhrwerke ein Straßenbenutzungsgeld zu entrichten hatten. Geschichtsträchtig sind auch die Bauernhöfe I, II, VI und die Dorfstraße 3 in Groß Siemz sowie die Bauernhöfe I, II, III, V und VI in Klein Siemz. Sie sind sie denkmalgeschützt. „Unbebauter Ort“ bedeutet der Name des Rundlingsdorfes Lindow.

Groß Siemz


Auch Lindow war bischöflich und hat denkmalgeschützte Bauernhäuser. Hier ist der Lindower Scheunenkultur e.V. ansässig. Dieser Verein richtete die Kulturscheune her, in der heute Veranstaltungen stattfinden.

Torisdorf war anfänglich ein reines Bauerndorf. Es gibt hier die ältesten Belege aus dem Jahre 1406 und 1423. Über deren Verhältnisse gibt das Pachtregister Bischof Georgs von Blumenthal von 1525 Auskunft. 1552 müssen einige Bauernstellen aufgehoben worden sein und sich das Gut mit Äckern und Gebäuden gebildet haben. Die gesamte Anlage wurde im 17. Jahrhundert gestaltet, also auch das Gutshaus (Bauernhaus), welches von zwei Gräben mit Zugbrücken umgeben war. Das Gutshaus wurde 1960 abgerissen. Im parkähnlichen Garten sind heute noch zwei 500-jährige Eiben erhalten. Sehenswert ist der im Park anzutreffende Lerchensporn (im Volksmund „Gundlachblume“), der im Mai rot-weiß blüht. Hier ist der größte geschlossene Bestand dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern zu finden. Der Park und die Schmiede in der Hauptstraße 10 stehen heute unter Denkmalschutz. In der Gemeinde leben heute 323 Einwohner.

Auch Lindow war bischöflich und hat denkmalgeschützte Bauernhäuser. Hier ist der Lindower Scheunenkultur e.V. ansässig. Dieser Verein richtete die Kulturscheune her, in der heute Veranstaltungen stattfinden.

Torisdorf war anfänglich ein reines Bauerndorf. Es gibt hier die ältesten Belege aus dem Jahre 1406 und 1423. Über deren Verhältnisse gibt das Pachtregister Bischof Georgs von Blumenthal von 1525 Auskunft. 1552 müssen einige Bauernstellen aufgehoben worden sein und sich das Gut mit Äckern und Gebäuden gebildet haben. Die gesamte Anlage wurde im 17. Jahrhundert gestaltet, also auch das Gutshaus (Bauernhaus), welches von zwei Gräben mit Zugbrücken umgeben war. Das Gutshaus wurde 1960 abgerissen. Im parkähnlichen Garten sind heute noch zwei 500-jährige Eiben erhalten. Sehenswert ist der im Park anzutreffende Lerchensporn (im Volksmund „Gundlachblume“), der im Mai rot-weiß blüht. Hier ist der größte geschlossene Bestand dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern zu finden. Der Park und die Schmiede in der Hauptstraße 10 stehen heute unter Denkmalschutz. In der Gemeinde leben heute 323 Einwohner.