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Die Lage von Lüdersdorf im Amt Schönberger-Land

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Gemeinde Lüdersdorf

Die Gemeinde befand sich zu DDR-Zeiten teilweise im Sperrgebiet und war damit völlig von ihrem natürlichen Umfeld abgeschottet. Während dieser Zeit verschwanden auch die Ortsteile Lenschow und Wahlsdorf (1985) von der Landkarte. Heute ist Lüdersdorf die Gemeinde mit der jüngsten Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern. Es leben in der Gemeinde 5.192 Einwohner.

Lüdersdorf


Herrnburg, dessen Entwicklungsweg eng mit der Hansestadt Lübeck verbunden war, gehört heute zu Mecklenburg-Vorpommern. 40 Jahre war Herrnburg ein Grenzort, der nur mit einer besonderen Genehmigung erreichbar war. Die Burg erlangte nie nennenswerte Bedeutung, jedoch die Zollstätte, die hier ebenfalls errichtet wurde. Neben der Burg entstand das eigentliche Dorf mit seiner Kirche um die Zollstätte herum ab dem 13. Jahrhundert.
Die Kirche steht an erhöhter Stelle auf einer Sanddüne. Der älteste Teil stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, das gotische Schiff entstand im 15. Jahrhundert. Erst 1833 erhielt die Kirche eine Orgel.
Bis ins 19. Jahrhundert hinein veränderte Herrnburg als Bauerndorf seine Struktur nicht. Nach dem Bau der Eisenbahn im Jahr 1870 entwickelte sich der Ort zu einem langgezogenen Straßendorf. 1857 gab es hier 10 Bauernstellen. Mit der Jahrhundertwende vergrößerte sich die Siedlung durch etliche Ein- und Zweifamilienhäuser. Nach der Deutschen Einheit sind hier mehrere Wohngebiete wie „Krüzkamp“, „Staunsfeld“, „Englisch Bahn“ und „Haselweg“ entstanden. Das Einkaufszentrum wurde 1996 und das DRK-Seniorenwohnheim 2004 eingeweiht.
Im Jahre 1998/99 entstand hier eine moderne Grundschule mit Sporthalle, die auch für öffentliche Veranstaltungen genutzt wird.

Im Austausch gegen das Dorf Dechow im Jahr 1300 gelangte Schattin (ursprüngliche Bezeichnung auch „Scattyn“) in den Besitz des Johannesklosters zu Lübeck. Der Ort ist bis zur Grenzziehung 1945 Teil des Kirchspiels Grönau. Ab 1937 gehört Schattin nicht mehr zu Lübeck, das Dorf wurde dem damaligen Freistaat Mecklenburg  zugeordnet.

Wahrsow verfügt über eine Regionale Schule mit Grundschule. Der Sportplatz bietet nicht nur den Schulkindern ein großes Betätigungsfeld, auch der Freizeitsport für Erwachsene findet hier starken Zuspruch. Der Schulneu- und Erweiterungsbau wird im Sommer 2007 fertig gestellt. Ein neues Wohngebiet entsteht auf dem „Mietenplatz“  in Wahrsow. Der Industrie- und Gewerbepark entsteht außerhalb Wahrsows.
In der Gemeinde Lüdersdorf befindet sich eine Auffahrt zur Autobahn A 20. Für viele Unternehmen ein Anlass sich hier anzusiedeln.
 
Groß Neuleben (früher„Groß Mist“)  lag bis 1975 ebenfalls im Sperrgebiet.
Klein Neuleben (früher „Klein Mist“) wurde 1814 als kleiner Rundling erwähnt.

Boitin-Resdorf - Rastorpe, „Ort des Ratis“, 1257 erwähnt, ist ein geschlossener Rundling an der Chaussee Lübeck – Rehna. Ein Kegelgrab befindet sich auf dem Jittbarg, das auf ältere Siedlungsspuren hinweist. Im Dorf entstand 1953 - 1959 eine Kapelle der evang.-luth. Kirche.

Duvennest liegt am ehemaligen Frachtweg Lübeck - Gadebusch. Interessant ist der Sühnestein in den Duvennester Tannen, der seit 1466, zum Gedenken an einen auf der Reise umgebrachten Kaufmann, erinnert. Die Schule und der Hirtenkaten befanden sich am Dorfausgang in Richtung Herrnburg. Eine Krugwirtschaft gab es außerhalb des Ortes.

Palingen – 1194 „Polengowe“ (Ort am Hain oder Wald), war ursprünglich ein lanzenförmiges Angerdorf. Heute besteht  es aus zwei ungleichen Teilen, die durch den Mühlenbach voneinander getrennt sind. Bis 1989 lag es im Sperrgebiet und war der Standort einer Grenzkompanie. Durch jahrzehntelange Abriegelung entwickelte sich die „Palinger Heide“ zu einer von Menschen unberührten Flora und Fauna. Sie wurde 1992 unter Naturschutz gestellt.